Teil eines Werkes 
2. Theil (1838)
Entstehung
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Ernſtes, mit welchem Berthier zu ſeinen Untergebenen ſpricht und den Dienſt betreibt, iſt ek doch niemals un⸗ hoflich oder roh, wie viele andere franzoͤſiſche Große, den Kaiſer nicht ausgenommen. Sein Ton gegen letz teren naͤhert ſich einer gewiſſen Zutraulichkeit, ob ſchon Berthier, wenn er zu Napoleon gerufen wird, ſich ſehr ehrfurchtsvoll zeigt, und wenn ihm der Kaiſer Befehle ertheilt, oft ganze Strecken weit entbloͤßten Hauptes nebenher reitet. Uebrigens iſt er im Wagen, bei Ta⸗ fel, bei Ritten und in Schlachten ſein unzertrennlicher Begleiter.

Der dort neben dem ſaͤchſiſchen Prinzen Friedrich reitende junge Fuͤrſt, iſt Napoleons Bruder, Hierony⸗ mus Bonaparte, Koͤnig von Weſtphalen, auf wel⸗ chen der Kaiſer ſelbſt nicht den geringſten Werth legt. Er figurirt bloß als Hofmann in der Suite des Kai⸗ ſers, da er weder militairiſche noch politiſche Talente beſitt. In Rußland beging er als Fuͤhrer eines Corps gleich beim Beginn des Feldzugs ſolche Fehler, daß ihm der Kaiſer ſchrieb:Wenn Ew. Majeſtaͤt Alles ſchlecht verſtehen, iſt es kein Wunder, daß Alles ſchlecht

geht, worauf er ihn nach Weſtphalen zuruͤckſchickte. Der ſchoͤne, ſtattliche Mann, erklaͤrte Ruffus nach einiger Zeit weiter, dort neben Coulaincourt, welchen