Teil eines Werkes 
2. Theil (1838)
Entstehung
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Studien gemacht haben, zu Boden wirft und eine Uni⸗ verſalmonarchie gruͤndet, ohne jedoch Deutſchland fran⸗ zoſiſiren zu wollen, bin ich der Erſte, der ihm huldigt; aber ſeit dem ruſſiſchen kalten Fieber und dem ſpani⸗ ſchen Krebsſchaden iſt an eine Univerſalmonarchie we⸗ nigſtens ſobald nicht zu denken. Der große Mann, den ich wahrhaft verehre und mich an den Blitzen ſeines gewaltigen Genie's inniglich ergoͤtze, ſoll Frank⸗ reich glucklich machen. Wer ſeine Adler nach Moskau, Liſſabon, Rom und Cairo getragen, hat meines Er⸗ achtens fuͤr den Kriegsruhm genug gethan.

Seid uͤberzeugt, entgegnete Jerome, daß Niemand den Frieden inniger wuͤnſcht als unſer Kaiſer, aber Niemand wird es dieſem verargen, wenn er einen unehrenvollen Frieden einzugehen.

Ein unehrenvoller Friede, meinte Ruffus, iſt na⸗ mentlich im Betreff Napoleons ein ſehr relativer Be⸗ griff. Napoleon wird ihn ſchon fur unehrenvoll hal⸗ ten, wenn er von ſeinen vielfachen Eroberungen etwas herausgeben ſoll.

Das glaubt nicht, ſprach Jerome, der Kaiſer iſt ſelbſt u ſchweren Opfern bereit. Dem ſei, wie ihm wolle, ſprach Ruffus, aber ſo viel iſt gewiß, daß die Welt nach zwanzigjaͤhrigen Kämpfen der Ruhe bedarf, und da