—.,———
——
— 153—
gekommenẽ Reinecke ſo wenig, wie das verdrieß⸗ liche Fräulein, was er von den beiden Lachern denken ſollte. Er hatte den Hut gezogen und ei⸗ nige Verbengungen gemacht, die Niemand erwie⸗ derte, während Müllersdorf mit bedecktem Haupte vor dem hochſt liebenswürdigen Mädchen ſtand und mit ihr wie mit einer längſt Bekannten umging. 0D
„Das find' ich doch höchſt ſonderbar,“ ſagte der geiſtvolle Diplomat mehr zu ſich ſelbſt, als zu den Andern.
Sie können es nicht ſonderbarer finden, als ich, mein Herr,“ wandte ſich das beleidigte Fräu⸗ lein zu ihm, und beide machten mit dieſen weni⸗ gen Worten Partei gegen die Lacher.
Die junge Gräfin wandte ſich mit bezaubern⸗ der Laune zu ihver Begleiterin und ſagte:„Sie wiſſen, Amalia, daß ich eine enthuſiaſtiſche Lieb⸗ haberin des Sonderbaren bin. Alſo nicht viel vernünftelt, wenn ich bitten darf, ſelbſt wenn Sie etwas höchſt ſonderbar finden! Grollen Sie, wenn
es doch ein Mal nicht ohne Groll abgehen ſoll,
mit dem Himmel und unſerm ungeſchickten Kut⸗


