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„Ich muß geſtehn,“ ſprach der Bürgermeiſter, „da fällt mir ein rechter Stein vom Herzen.“
„Alle Sbugenen des Krummgeſchloſſenen ſoll
ch übernehmen.“
„Wie dankbar bin ich dem Herrn Landrichter. Wohlan, ſo kann ich ohne Sorgen mein Haupt auf's Schlummerkiſſen legen.“
„Dieß können der Herr Bürgermeiſtr.“
„Und in der Tabagie nach des Tages Laſt und Hitze meine Pfeife ſchmauchen. Er bewacht indeß das Haus.“
„Verſteht ſich.“
Nach wenigen Minuten ſah man den Bürger⸗ meiſter von Hammelswalde beflügelten Schrittes dem Schießhauſe zueiken.
Lange hatte Tobias Klotzen's Genie nicht in ſolchem Glanze geſtrahlt wie dieſen Abend. Sein Scharfblick in Attrapirung Lerchen's war der Gegenſtand der allgemeinſten Bewunderung. Mit Ehrfurcht blickten die Hammelswalder zu ihrem Oberhaupte auf, der wie Zeus Chronion majeſtätiſch hinter Wolkenſchichten ſaß und nur in unbeſtimmten Umriſſen zu erkennen war. Die Ehrfurcht ſteigerte ſich zum Enthuſiasmus, als Tobias in erhebendem Selbſtgefühl ſeiner Ver“ dienſte ſeinem Herzen einen Stoß gab und der erb⸗ Se Bürgerſchaft eine halbe Tonne Braunbier verſprach, ſobald die dreißig Thaler eingegangen ſein würden. Man ließ den Geber hoch leben und brachte ihn unter Abſingung patriotiſcher Lieder nach Hauſe.
Der wachſame Nimrod war noch auf. Er empfing den mit ſchwerem Kopfe ſnnre Tobias mit einer Grandezza, gegen welche ſich die Unbehülflichkeit


