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Lerche's verſtecken mußte. Da dem Bürgermeiſter durch die Hurrah's der erbgeſeſſenen Bürgerſchaft die Beine etwas ſchwach und das Haupt von zu vielem Nachdenken etwas ſchwer geworden war, geleitete ihn der interimiſtiſche Frohn die Stiege empor und brachte ihn zu Bette. Bald ſchnarchte Tobias Klotz wie ein Pommer.
Nach zehnſtündigem geſunden Schlafe erwachte Tobias und das Erſte, was er mit vieler Behaglich⸗ keit dachte, war, daß heute der glückliche Tag ſei, wo dreißig blanke Thaler, wie ein geſchenkter Gaul bei ihm einlaufen würden. Dieſer Gedanke und das freundliche Sonnenlicht, welches in die Kammer fiel, ließen an keinen Schlaf weiter denken. Er klingelte, in der Hoffnung, daß Lerche's gewandter Nachkomme herbeieilen werde. Es eilte indeß Niemand herbei. Er klingelte noch einmal, zwei Mal, drei Mal. End⸗ lich erhob er ſeine Stimme. Da er den Namen des neuen Frohns vergeſſen hatte, rief er:
„Interimiſtikus, wo hat Ihn der Satan?“
Da erſchien Frau Chriſtine, die Aufwärterin, mit dem Kaffee.
„Hat Sie den neuen Frohn nicht geſehen?“
„Nicht die Spur, Herr Bürgermeiſter.“
„Wie iſt Sie denn überhaupt hereingekommen?“
„Die Vorhausthür ſtand offen, Herr Bürger⸗ meiſter.“
„Offen? Suche Sie mir gleich den Dings da, daß ich ihm den Text leſe.“
„Sogleich, Herr Bürgermeiſter.“
„Das wäre mein Leibmameluk. Die Thüren offen
8 6 zu laſſen. Ich konnte beſtohlen werden.


