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glücklich gekämpft, und werden bis zur entſcheidenden Erfüllung ſeiner gerechten Ausſprüche ferner kämpfen. Schon zittern die Nationen der ganzen Welt, denen die Stimme der Menſchlichkeit und das Wehe erlittenen Unrechts bekannt ſind, einmüthig für unſer Schickſal, und freuen ſich der Nachrichten von den Siegen der Polen. Sie warten nur auf Euern Aufſtand, um uns in ihren Kreis aufzunehmen und als Unabhängige zu begrüßen.“
„Brüder in Litthauen, Volhynien, Podolien und der Ukraine! bietet diesmal alle Eure Kräfte auf! Ge⸗ meinſam verbunden wollen wir, nachdem wir mit dem Feinde furchtbare Kämpfe gefochten, Europas Reiche unſre Richter ſein laſſen. Vor dieſem Richterſtuhl wol⸗ len wir bluttriefend erſcheinen, wollen ihm die Bücher unſerer Geſchichte und Europas Länderkarte vorlegen und ſprechen: Sehet hier Eure und unſere Sache. Be⸗ kannt ſind Euch die Ungerechtigkeiten, die man gegen Polen geübt. Sehet hier deſſen Verzweiflung, fraget ſeine Feinde um ſeine Tapferkeit, nach ſeinem Edelmuth! Brüder! hoffen wir zu Gott, daß er die Herzen unſrer Richter leiten und dieſe, von Gerechtigkeit beſeelt, aus⸗ ſprechen werden: Polen lebe auf, frei und unabhängig.“
Der Augenblick, in welchem das polniſche Heer auf litthauiſchem Boden ſtand und der Oberfeldherr ſein Heer an Czarnecki's, eines der größten polniſchen Heerführer, Bildſäule, einen feierlichen Gottesdienſt hal⸗ ten ließ, iſt einer der wehmüthigſten in der Welt⸗ geſchichte. Unſtreitig war es der glänzendſte und hoff⸗ nungsreichſte in dem kurzen Leben der Nation. Der Maſſe des Volks, wie dem ganzen Welttheile, ſchien er dem polniſchen Lande ein feſt begründetes, ewig glor⸗ reiches Daſein zu verkünden. Ungeheuer war der Ein⸗ druck, welcher das Vordringen der polniſchen Armee


