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des widererſtehenden Vaterlandes, ſeine Bedürfniſſe, ſeine Gefahren und ſeine Hoffnungen darzulegen. Schon ſchwinden die Schranken, die Brüder von Brüdern trennten. Eure und unſere Wünſche ſind erfüllt. Der polniſche Adler ſchwebt über Euern Fluren. In eine Seele, in eine Kraft verſchmolzen, ſollen wir von nun an gemeinſam handeln, und das eben ſo ſchwierige und gefährliche, als große und heilige Werk der Wieder⸗ geburt unſeres Vaterlandes vollbringen.“
„Das Manifeſt des freien Reichstags, das die Be⸗ weggründe unſeres Aufſtandes verkündet, legte eben ſo Eure als unſere Geſinnungen dar; kanm erſt erſtanden, ſelbſt noch ſchwach an Kräften und ungewiß in unſern Schritten, haben wir ſchon der Welt und dem Kaiſer Nicolaus bewieſen, wie Euch und uns derſelbe Geiſt belebt, und daß wir wieder zuſammen Ein Volk werden wollen, wie wir geweſen. Richt mochte der Kaiſer Ni⸗ colaus ſeines Bruders Grab mit einem Denkmal ver⸗ herrlichen, das des lebenden Alexander's ſchönſte Herr⸗ ſcherhandlung geweſen wäre; mochte in uns nicht die verunglimpften Polen, nicht die Bürger eines freien und unabhängigen Landes, nur Rußlands rebelliſche Sklaven erblicken. Da hielten wir ſeine furchtbaren Heere auf und drängten ſie zurück.“
„Jetzt nun werden unſere Krieger theils hier bei uns der Hauptmacht des ruſſiſchen Reichs die Spitze bieten, theils in Eure Provinzen dringen und die Brü— der unter die Fahne des Vaterlandes ſammeln. Die Aufforderung dazu wartetet Ihr nicht erſt ab. Gleich beim Aufſtande legten Eure Landsleute dem Reichstage ihre Wünſche vor, bildeten Legionen mit Euerm Namen, und bereits brachen in Litthauens und Volhyniens Diſtrieten kräftige Aufſtände aus.“
„Die allgemeine Stimme Europas nannte Polens
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