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Marſche, zweiunddreißig Meilen von der Hauptſtadt entfernt, mit müden ausgehungerten Pferden, da durch die langen ſandigen Wege die Wagenzüge nur langſam fortzubringen geweſen und den langen weiten Rückzug wieder vor Augen, lagert ſich das polniſche Heer an der Grenze Litthauens und mit verlegener Scham em⸗ pfängt hier der Generaliſſimus in der Grenzſtadt des Königreichs den Präſidenten der Regierung, den Fürſten Czartoryski, Jugendfreund des Kaiſers Alexander, der ſich eingefunden hat, um die Ergebniſſe des großen mühevollen Zugs in Augenſchein zu nehmen. Dennoch aber wird Skrzynecki die bittere Ironie nicht gewahr, die in den ſchmeichelhaften Glückwünſchen des Fürſt⸗ präſidenten liegt, und die er für baare Münze nimmt.
„Sie rücken ſo ſchnell vor, Herr Generaliſſimus,“ ſpricht Czartoryski,„daß man Poſtpferde nimmt, um Sie einzuholen.“
Der Fürſt hat eine Proclamation mitgebracht, die er ſelbſt verfaßt und die in den inſurgirten Provinzen des alten Polens, dem die polniſche Armee jetzt ſo nahe ſteht, vertheilt werden ſoll. Keines von den in dama⸗ liger Zeit erſchienenen Documenten, die nur zu häufig den Stempel der Parteiſucht und Leidenſchaft an ſich tragen, gewährt eine beſſere Einſicht in die Sachlage der polniſchen Angelegenheiten, als dieſe mit Ruhe und Würde geſchriebene Proclamation des Fürſten Czarto⸗ ryski. Darum möge ſie hier einen Platz finden.
Bewohner von Litthauen, Volhynien, Podolien und der Ukraine! Brüder!
„Die Nationalregierung Polens, das ſich ſeiner zeitherigen Abhängigkeit entringt, erfüllt den Beſchluß unſers Reichstages, begrüßt Euch mit der Stimme der Freiheit und Bruderliebe, und beeilt ſich, Euch die Lage


