Teil eines Werkes 
Supplemente 3. Band, Der Weltbürger : historischer Roman aus den Jahren 1830-1832 : 3. Theil (1857)
Entstehung
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gen glücklich ein, ſo eben, als Jener im Begriff war. mit dem geraubten Mädchen ins Nachbarland zu ent⸗ fliehen. Der Doctor, erkennend, was es hier gelte, war ſogleich zur äußerſten Gegenwehr entſchloſſen. Er ſchoß wiederholt Piſtolen auf Georg ab, der ganz allein den Wagen anhielt. Unter den Streichen von Georg's Hirſchfänger ſtürzte der Kutſcher zu Boden; jetzt aber begann der Kampf mit dem zweiten Diener des Doctors und mit dieſem ſelbſt. Obſchon an mehreren ſchweren Wunden blutend, gelang es dem tapfern jungen Land⸗ manne dennoch, dem Stephani einen ſo urkräftigen Hieb über die Bruſt beizubringen, daß der Getroffene ſogleich bewußtlos zur Erde ſank; zugleich hatte der Diener unerwartet ein neues Piſtol auf Georg abgedrückt und denſelben gleichfalls tödtlich verwundet. Zum Glück für Veronika hatten Holzſchläger, die unfern im Walde arbeiteten, das Schießen vernommen, waren herbeigeeilt und ſo ward das Fräulein gerettet. Georg ſtarb nach wenigen Stunden. Doch ward ihm zuvor noch die Freude, Veronika an ſeinem Sterbelager knieen und ihn als ihren Erretter begrüßen zu ſehen. Stephani ward ſogleich in enge Haft gebracht, in welcher er ſich nach wenigen Tagen entleibte.

Der brave Georg, ſprach Guido,ich war dem Burſchen von Herzen zugethan; aber wie iſt es denn den armen Hohenſteinern ergangen; dieſe haben den Schloßbrand gewiß theuer bezahlen müſſen.

Sind im Ganzen milder hinweggekommen, als man erwartet hatte, erwiderte Severin;die Unter⸗ ſuchung gegen die Bauern iſt größtentheils niedergeſchla⸗ gen; man hätte auch das ganze Dorf ins Zuchthaus ſchicken müſſen; die Studenten ſind dagegen um ſo här ter beſtraft worden.

Schweigen Sie davon, rief Guido verdüſtert,