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Nicodemus nicht mehr zurück kann, iſt, daß er auf den Hof herabſpringt.
Man rief ihm zu, dies zu thun; aber der Huf⸗ ſchmied hatte nur Sinn für die Zärtlichkeit mit ſeiner Tochter.
Immer näher drangen die Flammen. Der Wahn⸗ ſinnige mit dem Gerippe ſeines Kindes ſtand in grau⸗ ſender Verklärung. Plötzlich verſchwand er wieder; man hielt ihn für verloren, und viele der im Garten Ver⸗ ſammelten ſtießen einen Schrei des Schreckens aus. Doch mit einem Male ſtürzte Nicodemus mit ſeinem Gerippe mitten durch das flammende Hausthor. Sein Haupt⸗ und Barthaar war verſenkt, ſein Geſicht geſchwärzt, und hier und da glimmten ſeine Klei⸗ der. Er eilte mit furchtbarer Schnelle über den Schloßhof, durchfuhr mit wunderbarer Behändigkeit die Gruppen der im Schloßgarten verſammelten Land⸗ leute, und ſtieß ſolche entſetzliche Freudenrufe aus, daß es vielen vor Entſetzen eiſig durch die Haut ſchauerte. Niemand wagte den mit dem Todtengerippe Umher⸗ raſenden anzureden. Die ganze Erſcheinung des Huf⸗ ſchmieds, ſo wie deſſen Froblocken über ſeine wieder⸗ gefundene Tochter war zu grauſenerregend. Noch im⸗ mer glimmte ſeine Kleidung; noch immer hielt er das Gerippe an ſeine Bruſt gepreßt, und bedeckte es mit Küſſen.
Georg faßte endlich den Muth, und wollte den Umhereilenden aufhalten, um ihn wenigſtens ſeine Klei⸗ der zu löſchen; aber es war keine Möglichkeit, des Dahineilenden habhaft zu werden. Mit ſolcher Schnel⸗ ligkeit und Behändigkeit fuhr er wie ein leuchtender Komet umher.
Guido bat jetzt die Landleute, den Unglücklichen


