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ſten Tage angeſetzt, bis zu welcher Zeit man hoffte, die erforderlichen Vorbereitungen getroffen zu haben.
Elſtes Rapitel.
Nah mannichfachen vergeblichen Nachſuchungen war es endlich einigen Bauernkiodern, die auf dem Hohenſteiner Kirchhofe ſpielten, ganz züfällig gelungen, das ſchauer⸗ liche Grab des Schloßvoigtes Jonas ausfindig zu machen. Man zog den Leichnam aus der Tiefe und beerdigte denſelben in aller Stille.
Dieſes Auffinden aber war den Bauern von Hohenſtein ganz und gar nicht angenehm, denn ihr fel⸗ ſenfeſter Glaube an eine Intervention des Satans, der nach ihrer Meinung den Schloßvoigt auf und davon geführt, war ſehr erſchüttert worden.
Der Doctor Stephani kochte vor Wuth, daß unter ſeiner Gerichtsbarkeit, ja faſt unter ſeinen Augen ein ſo großes Criminalverbrechen begangen worden ſei, ohne daß man den Thäter, der Allen bekannt war, hätte ausfindig machen können. Die ſorgfältigſten Nach⸗ forſchungen waren ohne Erfolg geblieben. Trotz der bedeutenden Summen, welche die Hohenſteiner Ge⸗ richte ausgeſetzt, hatte man nicht einmal eine Spur von Georg entdecken können, ſo daß man endlich allgemein annahm, Georg habe ſich an irgend einem einſamen Orte das Leben genommen.
Der Doctor Stephani war ſeit den letzten Ereig⸗ niſſen, namentlich ſeit dem gewaltſamen Tode des Schloß⸗ voigts Jonas um Vieles finſterer und ſtrenger gewor⸗ den, und waren die Bewohner Hohenſteins durch den Tod des Schloßvoigts auch von einem böſen Quälgeiſt


