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als rüſtiger Turner leicht hinüber ſpringen konnte. An dieſer Stelle ſtrengte er nochmals ſeine ganze Sehkraft an, und ſo entdeckte er wirklich zwei dunkle Geſtalten, die, wie es ſchien in Mäntel gehüllt, ganz nahe am Ufer ſtanden.
Brandenburg hielt es nicht für rathſam, ſich be⸗ merklich zu machen und wartete, bis die Fremdlinge ein Lebenszeichen von ſich geben würden.
Dies währte nicht lange. Die eine Geſtalt verließ ihren Platz und ging einige Schritte auf und ab. Sie kam einmal dem lauſchenden Brandenburg ganz nahe und ſtarrte nach der Gegend der Mühle. Der andere Graumantel verharrte unbeweglich auf ſeiner Stelle.
„Verdammt,“ begann endlich die Geſtalt, welche dem Burſchenſchafter zunächſt ſtand,„ſo ſind wir doch getäuſcht worden. Wenn die Freunde Convent hielten, würden ſie mein Signal vernommen haben.“
„Es iſt möglich,“ erwiderte der Andere,„daß das Zeichen bei dem Toben des Sturmwindes nicht durch⸗ drang.“
„Die Mühle ſcheint wie ausgeſtorben,“ fuhr der Erſtere fort,„kein Lichtlein iſt zu erblicken.“
„Eine fürchterliche Nacht,“ tönte es zur Antwort; „es wäre doppelt fatal, wenn wir die romantiſche Partie umſonſt gemacht hätten; wie wir uns übrigens durch die Felſen zurück finden wollen, ohne den Hals zu brechen, bleibt mir ein Räthſel.“
„Unbeſorgt, Herr Graf,“ tröſtete der Andere,„tref⸗ fen wir auch die Befreundeten nicht, kenn' ich doch Vater Martin zu gut, als daß er uns in dieſer heil⸗ loſen Nacht ohne Obdach laſſen ſollte. Wenn nur das verwünſchte Schwarzwaſſer nicht ſo hoch angeſchwollen wäre, befänden wir uns längſt in der Mühle. Der ge⸗ wöhnliche Steg iſt abgebrochen, oder das Waſſer hat
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