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Wir wären nicht werth, daß uns die ſchöne Sonne des Vaterlandes leuchtete, wollten wir die Mahnung der großen Zeit ungehört in unſern Ohren verklingen laſſen. Darum, meine Brüder, ſind wir heut' zuſam⸗ men gekommen, uns über die Mittel zu berathen, zur Erreichung der größten Pelſten der Zwecke. In wilder Nacht, an unk Orte ſind wir zuſam⸗ men gekommen, wie en rei, welche Helvetiens Freiheit gründeten; ſchli Znug, daß des Vater⸗ landes treueſte Freunde das Licht der Sonne ſcheuen und gleich dem Mörder ihre Zuſammenkunft auf un⸗ heimlichem Wege halten müſſen.“
„Aber es wird eine Zeit kommen,“ ſchloß der Sprecher mit erhobener Stimme,„wo es an jenen iſt, das Licht der Sonne und den Tag zu meiden, der nur ihre Schande beſcheint.“
Es kam nach dieſer Rede zu mannigfachen Ver⸗ handlungen und Berathungen. Man beſchloß vorerſt, einen allgemeinen Burſchentag auszuſchreiben, ein Cen⸗ tralcomité zu conſtituiren, ſich mit andern einflußreichen Ständen in Verbindung zu ſetzen, durch Anſchaffung geheimer Preſſen auf das Volk zu wirken und wenn Alles vorbereitet, an verſchiedenen Orten Deutſchlands an einem Tage loszubrechen.
Die zwei anweſenden Franzoſen, Emiſſaire der Pa⸗ riſer Propaganda, verſprachen alle mögliche Unterſtützung an Geld, Waffen und Mannſchaft.
Der eine der Franzoſen, Namens Düchatel, hielt eine kurze Rede in gebrochenem Deutſch, die theils wegen ihrer Unverſtändlichkeit, theils wegen der vielen prahlenden Phraſen wenig anſprach und bei einigen ſogar Mißbehagen und Unwillen hervorbrachte.
„Wir brauchen keine auswärtige Hülfe,“ erklärte offen ein Burſchenſchafter,„wir wollen keine Freiheit,
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