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Barthel war bei dieſen Worten wie aus den Wol⸗ ken gefallen. Er machte das kläglichſte Geſicht von der Welt.
„Aber beſter, theuerſter Freund, edle Seele,“ be⸗ gann er in kleinmüthigem Tone,„ich bitte Dich, was haben wir in dieſem rauhen, gebirgigen Schottland zu ſuchen. Jene friſche, freie Gebirgsluft, jene wüſten, ungehobelten Geſellen, die dort in den Gebirgen ihr ungenirtes Weſen treiben, werden unſern Guido noch mehr für eine zügelloſe Freiheit exaltiren. Sind jene Schotten nicht Sanscülotten im vollſten Sinne des Worts? Nein, um Himmelswillen nicht nach Schott⸗ land. Hier in Paris muß der junge Mann bleiben, um von ſeinem einſeitigen Freiheitsſchwindel vollkom⸗ men geheilt zu werden. Hier an dieſen vortrefflichen Orleans muß er kennen lernen, daß nur unter dieſer Dynaſtie Frankreich blühen und gedeihen kann. Ein ſo humaner Monarch iſt noch gar nicht dageweſen. Denke Dir, er hat mir heute ſchon wieder die Hand gedrückt. Seine Majeſtät erfreut ſich eines vortreff⸗ lichen Gedächtniſſes. Er erkannte mich ſeit der großen Revue der Nationalgarde, wo er die Gnade hatte, ſich ſo ſcharmant auf deutſch mit mir zu unterhalten.“
„Und die Prinzeſſin Clementine, königliche Hoheit,“ fuhr der begeiſterte Barthel fort,„die hätteſt Du ſehen ſollen; ſie lächelte mir ſo holdſelig zu, daß mich der blumenhafte Blick ihrer ſchönen Augen wie ein electri⸗ ſcher Strahl von oben bis unten durchzuckte. Ich glaube, ich kann mein Glück bei Hofe machen, ſo ich mir die Sache einigermaßen angelegen ſein laſſe. Darum kommt mir Deine ſchottiſche Reiſe wirklich recht mal à propos. Was haben wir in den rauhen Ber⸗ gen? Stelle Dir Schottland ja nicht ſo romantiſch vor, wie es Walter Scott, dem ich ſeine„Geſchichte Napo⸗


