Teil eines Werkes 
Supplemente 1. Band, Der Weltbürger : historischer Roman aus den Jahren 1830-1832 : 1. Theil (1857)
Entstehung
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ken von den Erinnerungen des Kaiſerreichs, dürſtete ſie nach dem Ruhme, die neue lorbeergekrönte franzöſiſche Geſchichte mit friſchen Lorbeeren zu ſchmücken. Das war nur Ein Gedanke, welcher in allen jugendlichen franzöſiſchen Herzen lebte.

Ruhiger dachten die Häupter der Julirevolution, jene Matadore der Pariſer Bankiers und Geldariſto⸗ kratie. Ihr Grundſatz war, Ruhe im Innern und Ruhe nach Außen; Freiheit und Frieden. Doch waren auch ſie entſchloſſen, falls die heilige Allianze den alten Zuſtand der Dinge in Frankreich wieder einzuführen geſonnen wäre, thätigen Widerſtand entgegen zu ſetzen.

Eine gleiche Geſinnung beſeelte faſt die ganze Kam⸗ mer der Deputirten, und die Miniſter nahmen dem Auslande gegenüber eine ruhige, aber würdevolle Stel⸗ lung ein.

Ueber allen Partheiungen erhaben ſtand der König Ludwig Philipp. Geprüft in der Schule des Unglücks und der Erfahrung, hatte ihm nächſt dem Wohle ſei⸗ ner Familie das von Frankreich immer am nächſten geſtanden. Er hatte ſich nie zu einer Handlung hin⸗ reißen laſſen, welche ihm die Achtung in den Augen des Volks hätte ſchmälern können. So ſtand er da, ein Bürgerkönig im vollſten Sinne des Worts, um⸗ ringt von einer zahlreichen blühenden Familie, die ihn als Familienvater in gedoppelt liebenswürdigem Lichte zeigten.

Die Kinder Ludwig Philipp's, die eine rein bür⸗ gerliche Erziehung genoſſen hatten, ſtanden ſchon ſeit längrer Zeit dem Volke näher, als die Mitglieder der ältern Bourbonenlinie. Keine ſtrenge Scheidewand der Etiquette hatte ſie von dem Publikum geſchieden; und während die Familie Karl's des Zehnten als dem fran⸗