Teil eines Werkes 
Supplemente 1. Band, Der Weltbürger : historischer Roman aus den Jahren 1830-1832 : 1. Theil (1857)
Entstehung
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gleichfalls nicht erfreulich aus. Die Donner der Pa⸗ riſer Woche haben ſelbſt die vaterländiſchen Philiſter alarmirt, die Stimmung ſoll an vielen Orten ſehr be⸗ denklich ſein, da fehlen nur noch ſolche Feuerköpfe wie Guido und die ſchönſten Dummheiten ſtehen zu er⸗ warten.“

„Auch mir iſt aus der Heimath Aehnliches geſchrie⸗ ben worden,“ antwortete Ottokar,„mein Bruder iſt verloren, wenn er jetzt zurückkehrt. Wie ich ihn hier habe kennen lernen, mit dieſen Geſinnungen ſäße er binnen wenig Tagen als Hochverräther im Kerker irgend einer deutſchen Regierung.“

„Wohlan,“ ſprach Arthur nach einigem Beſinnen, „ſo ſchiffen wir nach England über. Bei den ruhigen, practiſchen Britten iſt für ſolche ideologiſche Geiſter am wenigſten zu befürchten.“

„Ich habe auch daran gedacht, erwiderte Ottokar, „nur iſt die nächſte Sorge, auf welche Art wir ihn von hier fortbringen.“

„Das iſt jetzt leichter zu bewerkſtelligen,“ meinte der Hauptmann,„die Pariſer Luft iſt, wie er ſelbſt ſagt, ihm verpeſtet.“

Die beiden Freunde beriethen ſich noch eines Wei⸗ tern über das Wohl Guido's und ſetzten große Hoff⸗ nung auf die Entfernung deſſelben von Paris.

Sechszehntes Rapitel.

Wieder ſtrahlte das Palais Royal in reicher Lampen⸗ pracht; wieder glänzten die hohen Säle der ſpiegel⸗ vollen Gemächer; wieder tönten die Fanfaren und be⸗