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war ihm, trotz aller Bemühungen, nicht gelungen. Wiewohl er nicht begriff, warum man ihm ein Zu⸗ ſammentreffen mit dem Fräulein von Nevers ſo augenſcheinlich erſchwerte, ſo lebte er gleichwohl der ſüßen Hoffnung, daß der Kaiſer, dem Armand's Liebe nicht unbekannt war, ihm in Betreff einer der⸗ einſtigen Vereinigung mit Florentinen kein Hin⸗ derniß in den Weg legen werde.
Der Jüngling ſaß ſo eben wieder in der Laube des im reichen Schmucke des Frühlings prangenden Gartens, als die Gitterthür haſtig aufgeriſſen ward und ein reichgeſchmückter Offizier zwiſchen den blü⸗ henden Beeten daherkam.
Es war Junot, welcher Armand freudig in die Arme ſchloß.
„Auf, mein Freund,“ rief der General,„in den Gärten von Malmaiſon brechen die Roſen auf. Der Kaiſer läßt Euch rufen.“
Armand vernahm freudezitternd dieſe Botſchaft. Er vermochte in der erſten freudigen Beſtürzung kein Wort zu erwiedern.
„Aber wo iſt denn der Herr Guiſeppe und der Kanonier,“ fuhr der kaiſerliche General⸗Adjutant fort, „mein Befehl lautet auf alle drei Maillebvis.“
Armand ſchickte ſofort Boten nach ſeinen zwei Brüdern, welche letztere nicht weit von ihm wohnten, und bald fanden ſich auch der Seeoffizier und Nap wohlbehalten und en grand tenue ein. Sie waren beide guter Dinge, nur dem Armand klopfte das Herz etwas.
Es war ein wunderſchöner Vormittag, der Him⸗ mel blau und ſanft, die Lerchen jubelten über den grünen Fluren, als die Vier in einem flotten Zwei⸗ geſpann Paris verließen und auf der ſchönen Chauſ⸗


