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Alſo endete der neunte Feldzug Napoleon's, in welchem die dritte Cvalition europäiſcher Mächte gegen Frankreich geſprengt ward. Keiner war glor⸗ reicher für den Ruhm des großen Feldherrn. In dieſem neunten Feldzuge ſah man wie durch einen Zauberſchlag binnen ſechzig Tagen hundertfunfzigtau⸗ ſend Franzoſen von den Küſten des Kanals und aus der italieniſchen Halbinſel an die Quellen der Do⸗ nau, in die Schluchten des Schwarzwaldes, und von da bis an die karpatiſchen Gebirge und die Quellen der Weichſel verſetzt. In ihm erblickt man den Kai⸗ ſer der Franzoſen als Sieger über die zwei mächtig⸗ ſten Beherrſcher des Feſtlandes; in ihm endlich ſieht man, wie der Kaiſer Napoleon ſeinen Verbündeten Kronen, ſeinen Verwandten fürſtliche Bräute, ſeinen Generälen ganze Staaten und ſeinem Frankreich Größe, Glanz und unſterblichen Ruhm verleiht.
Vierzehntes Rapitel.
Nech in keinem Frühlinge war wohl die Roſenblüthe von Armand ſehnſüchtiger erwartet worden, als im ſchönen Monat Mai 1806. Es verging faſt kein Tag, wo er nicht nach dem ſtillen Gärtchen hinabge⸗ gangen wäre, das an ſeine Wohnung gränzte und nach den ſchwellenden Knospen geſpäht hätte, die ſich von Tag zu Tag mehr rötheten.
Von Florentinen, welche noch immer in der nächſten Umgebung der Kaiſerin weilte, hatte er durch Junot's Vermittelung wohl einige Male Zuſchriften erhalten, aber die Geliebte zu ſehen und zu ſprechen
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