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abſteht, er compromittirt ja ganz Frankreich mit ſei⸗ nen Bockſprüngen.“
Der Kanonier, gehorſam wie immer, ſuchte eine Gelegenheit zu erſpähen, den Guiſeppe von dem Wunſche Morland's in Kenntniß zu ſetzen. Er kehrte nach einer Weile zurück.
„Nun, was ſagte denn das tanzluſtige Meerunge⸗ heuer?“ frug Moland.
„Er behauptet,“ berichtete Nap,„noch nie mit ſolcher Vollkommenheit getanzt zu haben und will zum Beweiſe in der nächſten Frangaiſe ein Solo à la Pigeon aufführen.“
„Was will er aufführen?“ rief Morland er⸗ ſchrocken.
„Ein Solo à la Pigeon,“ wiederholte der Kanonier.
„Nun, er wird mir immer grofartiger,“ verſetzte der Sergeant,„ la Pigeon, das iſt ja die ſchwie⸗ rigſte Figur, die ſich denken läßt.“
„Ja, und gleichwohl will er ſie tanzen,“ meinte Nap achſelzuckend,„es hilft gar kein Zureden bei ihm.“
Jetzt ergriff Morland die außerordentlichſten Maßregeln, um dieſes Unglück abzuwenden, das ihm wirklich unermeßlich ſchien. Er ſchickte Unterhändler über Unterhändler an den Tanzluſtigen und ſo gelang es endlich auch, den Guiſeppe, ohne daß es das geringſte Aufſehen verurſachte, aus dem Saale zu entfernen und in einem der entfernten Nebengemächer in kriegeriſche Geſpräche zu verwickeln, über welchen er zu Morland's großem Troſte das Solo à la Pigeon vergaß.
Als der Tanzmeiſter von Boulogne in den Saal zurückgekehrt war, athmete er leichter auf, denn eine Felſenlaſt hatte ſich ihm vom Herzen gewälzt.


