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lichen, ſetzten ſich Verhältniſſe ſeinem Entſchluſſe ent⸗ gegen und der Kaiſer wähte den Marſchall Berthier, um ihn in ſeinem Namen auszuführen.
„Der Leichnam des General Deſaix war nach der Schlacht bei Marengo nach Mailand gebracht, daſelbſt einbalſamirt und in einen bleiernen Sarg ge⸗ legt worden. Er verblieb in dem Kloſter St. An⸗ gelo, wo man ihn mit der Sorgfalt und Achtung bewachte, welche ſolche Ueberreſte einflößen. Eine Abtheilung vom zwölften Jägerregimente zu Pferde hatte die Weiſung erhalten, den Sarg, welcher den Leich nam des Helden barg, bis an den Fuß des großen St. Bernhard zu begleiten, und eine Ab⸗ theilung vom fünften Linienregimente folgte demſel⸗ ben bis in das Hospitium. Hier wurde er bis zum Tage der Feierlichkeit in der Kirche bewacht.
„Dieſe begann mit einem feierlichen Hochamte, welchem der Marſchall Berthier, die Generäle Menou und Roſtolan, ſfo wie die Offiziere ihres Stabes beiwohnten.
„Nach der religiöſen Handlung ward der Leich⸗ nam durch Militärperſonen in die Gruft der Kapelle getragen, in welcher das Denkmal errichtet iſt. Vier Stabsoffiziere hielten beim Zuge das Leichentuch. Die Muſik begann einen Trauermarſch, und nach der Feierlichkeit hielt der Marſchall Berthier eine Rede, worauf jeder Soldat einen Lorbeerzweig in die Gruft warf. Eine kriegeriſche Muſik, der ein Flintenfeuer folgte, endigte dieſe erhebende Handlung.
„Aus der Kirche begab man ſich nach einem Cireus, der mit Cypreſſen und Fahnen ausgeſchmückt war, auf welchen letztern jedes Gefecht und jeder Sieg des Todten eingeſtickt waren. In dieſem Eircus hielten die Soldaten kriegeriſche Kampfſpiele, wo die


