Teil eines Werkes 
21. Band, Der neue Cäsar : ein Seitenstück zu "1813" und "Elba und Waterloo" : 2. Band (1854)
Entstehung
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ſchuldigte ſich Armand,der ihr ſchützend zur Seite ſaß.

Und wenn ſie die Tante oder Urgroßmutter von allen himmliſchen Heerſchaaren geweſen wäre, fuhr Guiſeppe aufgeregt fort,Du mußteſt ſie arretiren laſſen.

Aber bedenke doch, bat Armand.

Hier war ganz und gar nichts zu bedenken, unterbrach ihn der Offizier der Seegarde,ich hätte Dir einen ſo dummen Streich gar nicht zugetraut. Aber erzähl' nur weiter.

Armand kam nun auf Paris zu ſprechen, auf ſeine Liebe zu Florentinen, die er mit den glü⸗ hendſten Farben ſchilderte, auf die Vergiftungsge⸗ ſchichte, bis zu ſeiner Einſchiffung zu Rochefort.

Guiſeppe hatte ihm ſchweigend zugehört. End⸗ lich ſprach er kopfſchüttelnd:Hör' einmal, Deine Geſchichte ſteht nicht zum Beſten, und wenn Dich Junot nicht heraus beißt, was der Himmel gebe, weiß ich nicht, wie Du wieder das Vertrauen und die Gnade des Kaiſers erlangen willſt. Dahin füh⸗ ren aber alle krummen Wege. Du hätteſt können bei der Sache um Deine Epauletten kommen, Du wußteſt ſelbſt nicht wie. Ich begreife nicht, daß die geheime Polizei noch ſo ſubtil mit Dir umgegangen iſt. 3

Was mich betrifft, fuhr er nach einer Pauſe fort,ſo ſeh' ich wohl, daß nicht böſer Wille zum Grunde lag, ſondern daß es Dir nur an Charakter⸗

feſtigkeit gebrach. Dein Herz hat Dir da einen ſehr übeln Streich geſpielt. Doch ich bin nicht gekommen, Dir Vorwürfe zu machen, die zu nichts helfen, ſon⸗ dern Dir nützlich zu ſein, wenn ich kann. Das ſeh' ich wohl, ſprach er nach einigem