Teil eines Werkes 
21. Band, Der neue Cäsar : ein Seitenstück zu "1813" und "Elba und Waterloo" : 2. Band (1854)
Entstehung
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mehr Ordonnanz bei Soult, der nächſtens den Oeſt⸗ reichern einheizen wird, daß es eine Luſt iſt?

Armand war einen Augenblick unſchlüſſig, ob er dem Bruder, hinſichtlich ſeines traurigen Geſchicks, völlig reinen Wein einſchenken ſollte und ſchwieg eine Zeit lang. Doch als er in das ehrliche Auge Gui⸗ ſeppe's ſchaute, das ob ſeines Schweigens mit ſtum⸗ mem Vorwurfe auf ihm ruhte, fiel er dem geliebten Bruder um den Hals und rief:Du ſollſt Alles, Alles wiſſen.

Guiſeppe drückte ſich eine Thräne zurück.

Natürlich, ſprach die trene Seele,ſonſt kann ich ja beim Kaiſer nicht frei von der Leber weg ſprechen.

Armand erzählte nun ſeine ganzen Abenteuer von Boulogne und Paris, von ſeiner Ankunft im Lager an, bis zu ſeiner Verbannung nach St. Do⸗ mingv.

Als der Erzähler natürlich auch Florentinen's gedachte, mußte Guiſeppe lachen. 2

Ei, rief er,da wird die kleine ſchwarzlockige Madelaine Augen machen.

Jetzt kam Armand auf den Ball in Boulogne zu ſprechen, welchen die Marſchälle und Generale dem Kaiſer gaben und wo er die Geliebte nebſt ihrer Tante, der Frau von Poitiers, wieder gefunden hatte. Als er nun erwähnte, wie er aus Liebe zu Florentinen die Anweſenheit der royaliſtiſchen Intrigantin verſchwiegen, ward Guiſeppe ordent⸗ lich zornig.

Das nimm mir nicht übel, platzte er heraus, das war ſehr dumm; Du mußteſt dieſe verbreche⸗ riſche Frau auf der Stelle arretiren laſſen.

Ach, wenn Du den Engel geſehen hätteſt, ent⸗