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Du weißt, daß ich nicht am Herzdrücken ſterbe; da erklärte ich denn rund heraus, daß es mir recht an⸗ genehm wäre, wenn ich die Reiſe der Diana nach Weſtindien mitmachen dürfte; erſtens wollt' ich gern einmal um die halbe Erde fahren, und dann Dich, meinen Bruder, einmal umarmen. Der Admiral lachte und nannte mich einen närriſchen Kauz. Ich ließ ihn lachen, erhielt die Erlaubniß, und da bin ich.“
„Du treue Seele,“ ſprach Armand, Gui⸗ ſeppe gerührt die Hand reichend,„welche Freude haſt Du mir gemacht!“
„Der eigentliche Grund,“ fuhr der Seeoffizier fort,„iſt ein anderer. So viel ich aus Bonorand klug werden konnte, lebſt Du hier, ſo zu ſagen, in Ungnade. Alle Wetter, in Kurzem bricht der herr⸗ lichſte Krieg aus, und Du ſitzt auf der verwünſchten Inſel und mußt Dich mit den ſchwarzen Heiden her⸗ umbalgen, wo wenig Ruhm zu holen iſt.“
„Leider!“ ſeufzte Armand, und ſchlug die Au⸗ gen nieder.
„Ich dachte nun,“ ſprach Guiſeppe weiter, „Hm, Ungnade, in die kann der ehrlichſte Kerl ge⸗ rathen. Mit großen Herren iſt ſchlimm Kirſchen⸗ eſſen, der Armand iſt gewiß etwas zu vorlaut ge⸗ weſen, wie das immer ſeine Art war; willſt alſo ſelbſt hin und Dich erkundigen; und iſt die Sache nicht gar zu verteufelt, legſt Du bei nächſter Ge⸗ legenheit beim Kaiſer ein gut Wort ein; was ſoll der Armand auf der verwünſchten Inſel, wo er ſchwarz wird, total, wenn er nicht gar den Sonnen⸗ ſtich bekommt?“ 5
„Alſo heraus mit der Sprache, weshalb ſitzt Du hier und ennuyirſt Dich, und warum biſt Du nicht


