Teil eines Werkes 
21. Band, Der neue Cäsar : ein Seitenstück zu "1813" und "Elba und Waterloo" : 2. Band (1854)
Entstehung
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die Spuren der neuen Monarchie weniger ſichtbar auf den Schildern der Induſtrie, die nun vom Schnei⸗ der an bis zum Donnergotte der Oper, faſt alle die kaiſerliche Firma tragen, als in der vollkommenen Gleichgültigkeit, womit man ſich der Republik erin⸗ nert. Die Wörter: Hof, Majeſtät, Prinz, Marſchall, Hoheit und Durchlaucht fangen an ſich wieder mit dem alten Nimbus zu umgeben, ob⸗ ſchon es hier und da an beißenden Bemerkungen nicht fehlt. Die mittlern Claſſen finden ſich noch am Schwerſten in die neue Ordnung, während man bei den obern ſehr leichtes Spiel hat.— Die Na⸗ tionalcocarde, einſt der Schrecken und— Abſcheu aller gekrönten Häupter, iſt jetzt von den Hüten der Bürger verſchwunden und wird ſelbſt auf den der Militairs immer kleiner. Vor dem nämlichen Café du Caveau im Palais Royal, wo Camille Des⸗ moulins die Blätter von den Bäumen riß und ſie als Zeichen der Freiheit vertheilte, ſah man dieſe Tage einen guten Mann aus der Provinz zum Ge⸗ lächter werden, weil er noch herzhaft die Farben der Republik an ſeiner Hutkrämpe trug. Dafür blitzen in allen Juweliergewölben die Ordensſterne und Kreuze der Ehrenlegion. Die Bilderverkäufer auf den Boulevards rufen mit beſonderm kühnen Accente und bei jeder Gelegenheit die Titel: Seine kaiſer⸗ liche Majeſtät oder Hoheit und ſo weiter, wobei ſie auf die Figuren zeigen, wo Napoleon in vollem Krönungscoſtüme zu Pferde ſitzend vorgeſtellt iſt. Auch der Ausrufer des chineſiſchen Schattenſpiels im Palais Royal ruft nun ſein Prince de la principauté des princes mit einem Stolze und einer Sicherheit, daß man eines Lächelns ſich nicht enthalten kann. Nur der Buchhändler Pillot daſelbſt kann ſeine re⸗