Teil eines Werkes 
21. Band, Der neue Cäsar : ein Seitenstück zu "1813" und "Elba und Waterloo" : 2. Band (1854)
Entstehung
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in der directen, natürlichen, ehelichen Nach⸗ kommenſchaft von Joſeph Bonaparte und Ludwig Bonaparte, ſo wie ſolches durch die Reichsconſtitution feſtgeſetzt iſt.

„Es bedarf allerdings einer guten Lunge,“ meinte Bonorand, nachdem er zu Ende geleſen,„dieſe kai⸗ ſerliche Throneinſetzung in einem Athem vorzutragen; aber Ihr werdet daraus wenigſtens ſo viel Euch ge⸗ merkt haben, daß Seine Majeſtät mit einer anſehn⸗ lichen Stimmenmehrheit auf den Thron berufen wor⸗ den iſt. Nach meinem Dafürhalten hat es wohl noch nie einen legitimern Herrſcher gegeben als dieſen Napoleon, falls man nämlich den faſt einſtimmigen Willen einer großen Nation als Grundlage zur wahrhaften Legitimität gelten laſſen will.“

Der Doctor begann jetzt zu ſubtrahiren:„Fünf von vier kann ich nicht, borg ich mir eins, fünf von vierzehn bleibt neun; ſieben von vier kann ich nicht, borg ich eins, ſieben von vierzehn bleibt ſieben; ſechs von eins kann ich nicht, borg ich mir eins, ſechs von eilf bleibt fünf, eins von drei bleibt zwei, zwei von zwei macht Null, fünf von fünf, drei von drei, abermals Null, Null; giebt Summa Summarum dreitauſendfünfhundertneunundſiebzig franzöſiſche Bür⸗ ger, welche in Betreff des Kaiſerreichs eine abſchläg⸗ liche Antwort ertheilt haben. Von je tauſend Fran⸗ zoſen wünſchen alſo neunhundertneunundneunzig den Napoleon zum Kaiſer, nur ein Einziger will nicht.“

„Ja, mein verehrter Freund,“ fuhr der Doctor fort,„es hat ſich in kurzer Zeit ſo viel geändert, daß man unwillkürlich von Erſtaunen ergriffen wird. Indeß bin ich doch überzeugt, daß es beſſer gewor⸗ den, mag ſich auch Europa über unſre merkwürdige Inconſequenz etwas luſtig machen. Uebrigens ſind