Teil eines Werkes 
21. Band, Der neue Cäsar : ein Seitenstück zu "1813" und "Elba und Waterloo" : 2. Band (1854)
Entstehung
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publikaniſchen Witze nicht unterlaſſen. Auf einem großen Anſchlagzettel hat er zwei Büchertitel neben einander geſtellt. Zuerſt kündigt er an: Abrégé de lhistoire des Empereurs, qui ont regné en Burope, depuis lules César jusqu' à Napoléon, und gleich da⸗ neben lieſt man: Bei dem nämlichen Buchhändler iſt zu haben: Les ruses des grands filous de voilées, ete. Mich wundert, daß der Polizei dieſe ſonderbare Buchhändler⸗Anzeige noch nicht in die Augen geſto⸗ chen iſt. Das Café du Caveau hat ſich's abſonder⸗ lich angelegen ſein laſſen, alle Erinnerungen an die Revolutionszeit zu vertilgen und ſogar die kleinen Monumente des Piceini, Sachini und Gluck, vielleicht als Mitſchuldige des hohen Enthufiasmus der Revolutionshelden, hinausgeworfen. Selbſt die⸗ jenigen, welche ſonſt dem Kaiſer nicht gewogen ſind, freuen ſich wenigſtens darüber, daß Napoleon über⸗ all ſo auf Ordnung und Reinlichkeit hält, die engen Straßen aufräumen läßt, und ſogar die herkuliſche Arbeit unternommen hat, den Augiasſtall der Cité zu reinigen, eine Arbeit, woran weder das bourboni⸗ ſche Königthum noch die nicht eben ſehr reinliche Revolution gedacht hat. Ueberhaupt gewinnt Paris, ſeitdem Napoleon das Commando führt, ein immer freundlicheres Ausſehen. Wer dieſe Stadt in den ſtürmiſchen Zeiten der Revolution geſehen, begreift die Ruhe und den Frieden nicht, die jetzt darin herrſchen, ſelbſt zu der Zeit, wo der Kaiſer abwe⸗ ſend iſt. So ſind aber die Franzoſen, und Niemand kennt ſie beſſer und verſteht ſie beſſer zu behandeln als Seine Majeſtät.“

Auf dieſe Weiſe erzählte Bonvrand, der aus rei⸗ ner Ueberzeugung ein eifriger Anhänger Napoleon's war, noch lange, während Armand, der nicht ohne