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in den Hafen eingelaufen. Ja, der Republik! Dieſes Wort könnte das Ohr eines gewöhnlichen Monarchen beleidigen; vor demjenigen aber iſt es an ſeiner Stelle, deſſen Genie uns die Sache hat genießen laſ⸗ ſen, in dem Sinne, in welchem die Sache eines gro⸗ ßen Volks denkbar iſt. Wäre eine Republik in Frank⸗ reich möglich geweſen, Sie, wir dürfen nicht zweifeln, würden nach der Ehre geſtrebt haben, ſie zu errichten, und in dieſer Vorausſetzung würde es uns zu ver⸗ zeihen geweſen ſein, dieſelbe nicht einem Manne vor⸗ geſchlagen zu haben, der perſönlich groß gegen uns iſt, um keines Scepters zu bedürfen, und Großmuth gegen uns beſitzt, um ſein Intereſſe dem Vortheile ſeines Vaterlandes aufzuopfern. Hätten Sie auch, wie Lykurg, ſich aus dem Vaterlande, das Sie orga⸗ nifirt hatten, verbannen müſſen, Sie würden es ohne Bedenken gethan haben. Mehr als einmal haben Sie über ein ſo großes Problem nachgedacht; allein ſelbſt Ihrem Genie iſt daſſelbe unauflösbar geblieben u.ſ. w.““
Bonarand faltete ſeine Papiere zuſammen und ſah Armand lachend an.
„Es iſt wirklich ſpaßhaft, auf wie delicate Weiſe der hochgelahrte Senat um den Brei herumgeht, um ſeine eigne Inconſequenz zu beſchönigen und ſeinen einſtigen republikaniſchen Taumel zu desavouiren. Ich ſollte meinen, es müßte dem großen Manne dieſe fade Lobhudelei anekeln. Er ſoll ſich um Himmels⸗ willen auf dieſen Senat nicht verlaſſen. Wer ſo ſprechen kann, iſt bei erſter Gelegenheit bereit, den Götzen, vor dem er im Staube gekrochen, zu ver⸗ rathen.
„Uebrigens iſt mein Vorrath an Curioſitäten noch nicht erſchöpft,“ fuhr der Doctor fort, indem er ein zweites Papierblatt aus der Brieftaſche hervorholte.


