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worten auf die an ihn gehaltenen Reden beantwortet er gewöhnlich italieniſch, ſelten franzöſiſch; zuweilen be⸗ ginnt er franzöſiſch und endigt in ſeiner Mutterſprache. Zum Polizeiminiſter ſoll er geſagt haben:„Ich erwartete in Frankreich wohl als ehrlicher Mann, aber nicht als Papſt empfangen zu werden.“ Anfangs wollte er ſich nicht die Hände küſſen laſſen.„Die Franzoſen,“ ſind ſeine Worte dabei geweſen,„küſſen nur hübſchen Damen gern die Hand.“ Ein Anekdötchen von Sr. Heiligkeit, das ich vorhin in einer Reſtauration hörte, hat mir beſonders gefallen. Als vor einigen Tagen der heilige Vater in einer der Schloßkapellen vor einer zahlreich verſammelten Menge Meſſe las und den Segen ſprach, kniete Jedermann nieder, bis auf einem jungen proteſtantiſchen Huſarenoffizier, der ſich über dergleichen Ceremonien erhaben glaubte. Der Papſt bemerkte es, und als er ſpäter in Prozeſſion an dem Huſaren vorüber ging, ſagte er mit väter⸗ licher Milde zu ihm:„Mein Sohn, der Segen eines alten Mannes hätte Dir nichts geſchadet.“ Dem Kai⸗ ſer ſollen dieſe Worte ganz beſonders gefallen haben.“
Nachdem ſich Armand gleichfalls ſehr beifällig über dieſe Anekdote ausgeſprochen hatte, zog Bonv⸗ rand ſein Portefeuille hervor.
„Jetzt muß ich Euch,“ fuhr der unermüdliche Be⸗ richterſtatter fort,„vor allen Dingen einige Raritäten aus meiner Curioſitäten⸗Sammlung, die ich mir die⸗ ſer Tage angelegt habe, mittheilen. Zuvörderſt als Pröbchen, was aus unſern vor Kurzem noch ſo bär⸗ beißigen und königmörderiſchen Republikanern gewor⸗ den, ein Stückchen von der Rede, die der Präſident des Senats dieſer Tage an Seine Maieſtät gehalten hat. Wer Ohren hat zu hören, der höre:
„„Durch Sie, Sire, iſt das Schiff der Republik


