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Der Mantel der Kaiſerin glich dem ihres Gemahls vollkommen, nur daß an ihm die Sonnen Gold und das N. aus Silber gearbeitet waren.
Der übrige Anzug des Kaiſers beſtand aus ſeid⸗ nen Strümpfen, die über den Zwickeln in Gold mit der Kaiſerkrone geſtickt waren; aus Halbſtiefeln von weißem Sammet, zugeſchnürt und mit Gold beſetzt; aus Beinkleidern von weißem Sammet, auf den Näh⸗ ten mit Gold geſäumt; Kniebänder von Diamanten; aus einer Weſte ebenfalls von weißem Sammet und Gold durchwirkt, mit Knöpfen von Diamanten; aus einem Leibrocke von carmviſinrothem Sammet überall reich mit Gold verziert. Der carmoiſinrothe Halb⸗ mantel war mit weißem Atlas gefüttert; er bedeckte die linke Schulter und ward rechts auf der Bruſt durch eine Doppelagraffe von Diamanten gehalten. Das Halstuch war aus feinſtem Mouſſelin gewoben und der Spitzenkragen beſtand aus den koſtbarſten Spitzen. Auf dem Faltenhute ſchwankten zwei weiße majeſtätiſche Reiherfedern, die Schnure bildeten Dia⸗ manten, deren Knopf der Regent war.
Faſt noch blendender als Napoleon ging Jo⸗ ſephine gekleidet; ihr Kleid funkelte von zahlreichen Diamanten. Den Gürtel bildeten eine Guirlande von rothen Roſen, die ſämmtlich aus Diamanten kunſtreich zuſammengeſetzt waren.
Der trübe Himmel, der den ganzen Morgen über der Stadt gelegen, begann ſich aufzuklären, als der kaiſerliche Zug die Tuilerien verließ; und ſo wie der Kaiſer bei der Notre⸗Dame anlangte, trat die Sonne hervor.
Unter tauſendſtimmigem freudigen Zurufe betrat das kaiſerliche Paar den majeſtätiſchen Dom, wo ſich in reicher, nie geſehener Pracht das Edelſte und


