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ich unmaßgeblich rathen, dieſes Reſtchen einſtweilen unter die Bank zu ſchieben. Man hat vor dieſem Volke doch ſelbſt in der Nacht keine Ruhe.“
Ehe noch Guiſeppe die Thüre erreicht hatte, pochte es zum dritten Male und diesmal ſehr ver⸗ nehmlich.
„Nun, Ihr werdet es erwarten können,“ brummte der Sergeant, und ſchob den Punſchtopf mit großer Vorſicht in eine Oeffnung der Barakenwand.
Guiſeppe ſchritt jetzt bei der ſchnarchenden Wacht⸗ mannſchaft, die er als Gefreiter befehligte, und die in der zweiten Abtheilung der Barake am Boden lag, vorüber und trat vor die Thür; hier fand er Nie⸗ manden, als die einſame Schildwacht, die ihn zu er⸗ warten ſchien..
„Haſt Du gepocht, Leſtoque?“ frug er.
„Ja, ich war es,“ verſetzte die Schildwacht,„ſebt einmal nach dem Meere, Maillebois.“
Guiſeppe ſchaute dahin, als er einen Augenblick wie verſteinert ſtehen blieb. Es war eine pechſchwarze Nacht, und mitten durch die Finſterniß, welche das Meer bedeckte, kamen wohl an ein Dutzend majeſtätiſche Feuerſäulen geſchwommen, welche weit in die Nacht hinaus leuchteten.
Guiſeppe rieb ſich wiederholt die Augen, ob er auch recht ſähe, aber es war nicht anders, die Feuer⸗ ſäulen ſchienen, von einem leichten Weſtwinde getrie⸗ ben, der franzöſiſchen Küſte immer näher zu kommen.
„Die Engländer müſſen ihre eignen Schiffe in Brand geſteckt haben,“ rief er verwundert über dieſes außerordentliche Schauſpiel.
Kaum hatte er indeß dieſe Worte geſprochen, als bereits vom untern franzöſiſchen Lager her pfer Trommelton erklang.


