Teil eines Werkes 
20. Band, Der neue Cäsar : ein Seitenstück zu "1813" und "Elba und Waterloo" : 1. Band (1854)
Entstehung
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auf jenen Karl und hat ihn beſucht in ſeiner Gruft zu Aachen; da liegt er nämlich begraben.

Nun kommt auch der Papſt nach Frankreich, ſprach Guiſeppe,das will mir gar nicht gefallen, der wird dem Kaiſer gewiß recht in den Ohren lie⸗ gen, daß er bald Friede mache.

Ei, das glaube nicht, lachte der Sergeant,der Papſt und Friede, geht es nicht gegen die Engländer, und ſind das nicht Ketzer? Es wundert mich übri⸗ gens von dem alten Jacob, daß er in Perſon nach Frankreich kommt, wo ſie vor zehn Jahren ſogar den lieben Herrgott davon jagten.

In Paris wird Leben werden zur Krönung, meinte Guiſeppe,der Armand iſt doch ein wah⸗ res Glückskind, der wird ſich dort den ganzen Rum⸗ mel herrlich mit anſehen, während wir uns hier im Lager ennuyiren und uns über den Engländer ärgern.

Der Armand, erwiederte Morland,ſcheint mir ſchon ſo ein Stück diplomatiſche Perſon, gar kein ächter Soldat mehr; er iſt ewig auf Reiſen, das will mir nicht gefallen, aber er wird ſeine Car⸗ riere machen. Iſt übrigens ein braver Junge, ſtöß an, Seegardiſte, er ſoll leben.

Ja wohl, ein braves Blut, verſetzte Guiſeppe,

er iſt der Geſcheidteſte unter uns dreien, hatte ſchon von Kindesgebeinen an einen offenen Kopf, die Lec⸗ tionen, die mir und dem Nap die meiſten Prügel einbrachten, waren ihm Spaß.

Ei, der Nap, rief Morland fröhlich,das war ein poſſirlich Kerlchen, den möcht' ich gern wie⸗ der einmal ſehen.

Er wird uns die nächſten Ferien beſuchen, ſprach Guiſeppe,ich freue mich auch recht auf ihn.

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