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plagt den Lyon der Satan, ſpringt vor und prä⸗
ſentirt. Der Bonaparte hielt die Falbe an und fragt, was mit Lyon ſei.„Bürger⸗General,“ ruft dieſer,„auf jenen Hügel vier Kanonen,“ dabei zeigt er mit der einen Hand auf ein hervorſpringendes Ge⸗ virg, ganz in der Nähe gelegen. Der damalige Herr Bonaparte ſchien aber nicht ſonderlich gelaunt, es mochte ihn ärgern, daß ihm ein gemeiner Jäger gute Lehren geben wollte.„Zurück in Dein Glied!“ fuhr er den armen Lyon an. Ich hör' ihn noch ſchreien. Lyon kehrte zurück, ich aber ſagte zu ihm, das haſt Du für Dein vorlautes Weſen; das wird ein guter Leviten werden vom Obriſt. Lyon antwortete nichts, aber ſeine Blicke flogen nach wie vor über die feind⸗ lichen Schlachtlinien. Indeß mochte Bonaparte doch eingeſehen haben, daß der Jäger ſo unrecht nicht habe, denn bald ſahen wir richtig vier Stück Kanv⸗ nen auf den bezeichneten Hügel hinauf fuhrwerken. Ich vergeſſ es im Leben nicht, wie Lyon's Augen bei dieſem Anblick leuchteten.„Nun kriegen wir ſie,“ rief er voller Freude. Der gute Junge, es war ſein letzter Spaß auf Erden. Bald darauf ging die Pelz⸗ wäſche los und gleich eine der erſten Kugeln, die ihm durch den Kopf fuhr, machte ſeinen Caleulationen für immer ein Ende.“
Hier ergriff Morland ſein Glas, und mit Gui⸗ ſeppe anſtoßend, ſprach er:„Er ſoll leben, der brave Kerl, aber jetzt, Seegardiſte, vernimm den weitern Verlauf der Sache. Alſo die Pelzwäſche, wie geſagt, ging los und zwar tüchtig. Der damalige Bona⸗ varte fuhr wie ein Blitz umher, war bald hier bald da, ordnete und förderte, encouragirte und manövrirte, daß es eine Luſt war. Dabei pfefferten die vier Ka⸗ nonen, welche auf dem Hügel ſtanden, wie eine Höl⸗
Stolle, ſämmtl. Schriften. XR. 15


