Teil eines Werkes 
20. Band, Der neue Cäsar : ein Seitenstück zu "1813" und "Elba und Waterloo" : 1. Band (1854)
Entstehung
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reits zu Hauſe ſein, ſofort zugeſtellt werde, außerdem unmittelbar nach ſeiner Heimkehr vom Balle.

Wohl noch nie hatte ſich Armand in einem ſo aufgeregten Zuſtande zur Ruhe gelegt, als dieſe Nacht. Welche verſchiedenartigen und erſchütternden Eindrücke waren aber auch im Verlaufe weniger Abendſtunden auf ihn eingeſtürmt. Lange floh ihm aller Schlaf. Wüſte fieberhafte Phantaſieen zogen während eines träumeriſchen, halbwachen Zuſtandes an ihm vorüber. Es war ein Chaos unheimlicher, widernatürlicher Ge⸗ ſtalten; ein Kampf wilder Höllenmächte; große grüne Schlangen mit ſtiletſcharfen Zungen wälzten ſich durch Rauch und Flammen. Erſt gegen Morgen ſank er in einen beruhigenderen Schlummer. Die diüſteren Traumgebilde zerfloſſen, und von roſenrothen Wolken getragen ſchwebte Florentine daher, welche ihm holdſelig lächelnd einen Kranz von himmliſchen Roſen zuwarf.

Noch ſchaute der ſo ſelig Träumende nach der verklärten Geliebten, als ihn eine Hand in die kalte Wirklichkeit zurückführte. Es war Jacgues, ſein Diener, welcher ihm meldete, daß er unverzugs zu Seiner Excellenz dem General Junot kommen ſollte.

Armand ſagte nicht ohne Wehmuth dem ſchönen Traume Lebewohl, ſtand auf und kleidete ſich an. Nach Verlauf von einer Viertelſtunde befand er ſich bereits beim General.

Dieſer trat ihm in einem ſehr aufgeregten Zu⸗ ſtande entgegen:

Sie haben mir da, mein lieber Maillebvis, begann Junot,einen Dienſt erwieſen, den ich Ih⸗ nen nie vergeſſen werde. Ich bin auf das Empö⸗ rendſte hintergangen worden; man wollte meine Stel⸗ lung, wie ich jetzt einſehe, zu verbrecheriſchen Zwecken

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