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hinreichend geweſen, um ſich ihre Toilette einzuprä⸗ gen. Nur ſo viel entſann er ſich, daß ſie ein Kleid von blaßblauer Farbe getragen. Aber wie wenig wollte dieſe Bezeichnung beſagen, wie viele Kleider von blaßblauer Farbe gab es nicht auf dem Balle. Daß ſie ferner auf dieſem Feſte, das von den Mar⸗ ſchällen Frankreichs dem Kaiſer Napoleon zu Ehren gegeben ward, nicht unter ihrem wahren Namen er⸗ ſchienen ſei, unterlag keinem Zweifel. Sonach blieb denn Armand nichts übrig, als nochmals die Säle und Gemächer zu durchwandeln, um die Feindin des Kaiſers ausfindig zu machen.
Er begann alſo ſeine Runde von Neuem, und diesmal mit mehr Erfolg als das erſte Mal, denn kaum hatte er mehre der Salons durchſchritten, und ein kleineres, nur wenig erhelltes, Gemach, das mehr einen bloßen Durchgang bildete, betreten, als er die Geſuchte entdeckte. Doch wer malt ſein Erſchrecken! Frau von Poitiers ſaß hier in vertrautem Geſpräch mit einem Lieblinge des Kaiſers, dem General Ju⸗ not; doch ſein Schreck ging in Entſetzen über, als er einen zweiten Blick nach der Gruppe warf, und auf der andern Seite der Frau von Pvitiers ein Mäd⸗ chen erblickte, das ſich mit kindlicher Innigkeit an ſie anſchmiegte, und welches Niemand anderes war als— Florentine.
Armand war eine Zeit lang mehr todt als leben⸗ dig. Er hatte nicht gewagt, das dunkle Gemach? wo die Drei auf einer Ottomane ſaßen, zu durchwandeln, ſondern war umgekehrt, und ſchwankte wie ein Träu⸗ mender durch die Menge, welche immer lebendiger und geräuſchvoller wurde.
Mußte vorher ſein Zuſtand ſchon ein peinlicher genannt werden, ſo war er es jetzt in einem weit


