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aller Zuſchauer in Anſpruch nahm. Armand recog⸗ noscirte vergeblich eine Flügelthür nach der andern, nirgends war an ein Durchkommen zu denken, kaum daß ihm zuweilen zwiſchen den Köpfen der Vorder⸗ männer hindurch ein Blick in den Saal vergönnt war.
Armand war endlich durch ſein Umherirren ſo übel angekommen, daß er nicht einmal mehr der Qua⸗ drille anſichtig werden konnte, in welcher Frau von Pvitiers tanzte. Der Tanz war ihm von uner⸗ träglicher Länge, die Touren wollten kein Ende neh⸗ men. Endlich erſchien das Finale, die Quarrés löſ'⸗ ten ſich auf und das Tanzpublikum wogte wie ein Meer durch einander; jeder Herr führte ſeine Dame nach ihrem Sitze zurück, und die entzückten Zuſchauer ſtrömten durch alle Thüren in den Saal, um dieſen oder jenen ihrer Bekannten und Bekanntinnen Schmei⸗ cheleien über den vortrefflich ausgeführten Tanz aus⸗ zuſprechen. Da gelang es auch Armand in den Saal zu dringen. Aber wie ſpähend auch ſeine Blicke umher ſchweiften, vergebens trafen ſie auf den ge⸗ ſuchten Gegenſtand. Er ſchritt wiederholt den pracht⸗ vollen Saal auf und ab, ſein Auge flog von Dame zu Dame; Alles vergeblich, er war gewiß, daß ſie ſich nicht im Saale befand. Nun begann Armand die angrenzenden Gemächer zü durchwandern. Ueber⸗ all begegneten ihm auf und abwandelnde Damen und Herren, alle ihm bekannte Generale und Obriſten entdeckte er nach und nach, alle ihm ſonſt Befreun⸗ dete, nur Frau von Poitiers war nirgends zu er⸗ blicken.
„Sollte ſie ſchon den Ball verlaſſen haben?“ frug er ſich,„das iſt aber nicht denkbar, die Tänze haben kaum ſeit anderthalb Stunde begonnen.
„Ach,“ fuhr er nach einer Pauſe fort,„hätte


