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zum Trotz, ſeine Flotte in den Hafen zurückzuwerfen und zu verbrennen.“
Die engliſche Eskadre ſetzt ſich ſogleich in Bewe⸗ gung, man kommt der franzöſiſchen Küſte immer näher, und bald entſpinnt ſich ein lebhaftes Gefecht zwiſchen den beiden Flotten. Die ganze Küſte hüllt ſich wie⸗ der in Rauch und Flammen, denn ſämmtliche Küſten⸗ batterien beginnen zu feuern.
„Mein Pferd, mein Pferd,“ ruft Napoleon zu ſeinen Adjutanten,„eilen Sie, fliegen Sie, meine Herren.“
Der General Rapp läuft in die Pferdeſtälle, unglücklicherweiſe iſt aber der erſte Stallmeiſter nicht zugegen; der anweſende Stallknecht wirft dem Pferde des Kaiſers den nicht gewöhnlichen Zaum um, das Thier beginnt zu bäumen und endigt damit, den Kaiſer in den Sand zu werfen. Dieſer erhebt ſich jedoch ſchnell wieder, verſetzt dem Thiere einen Hieb mit der Reitgerte und ſpricht ruhig zu ſeiner Umgebung:
„Wohlan, ſo gehe ich zu Fuß! Meine Herren, folgen Sie mir.“
Sogleich ſteigen die Adjutanten auch ihrerſeits von den Pferden, und begleiten Napoleon, der mitten durchs Lager hindurch ſchreitet, wo Alles auf den Füßen iſt, um den ſo unerwarteten Seekampf vom Ufer mit anzuſehen. Der Admiral Bruir eilt mit einem Theile ſeines Generalſtabs dem Kaiſer entgegen.
Die Tod und Verderben ſpeiende engliſche Flotte kommt immer näher. Alle Hafenbatterien antworten mit furchtbarem Feuer. Jede Kanone thut in der Minute drei Schüſſe. Da beginnen plötzlich auch die fünfhundert Geſchütze der franzöſiſchen Kanonierböte zu donnern, ſo daß Luft und Erde zu beben beginnt,


