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von dieſem romantiſchen Kampfe Kunde erhielt, ſchüt⸗ telte er etwas mißgelaunt den Kopf.
„Es iſt Alles recht ſchön,“ meinte er,„gleichwohl iſt es nicht bei Tafel, in der Geſellſchaft von Da⸗ men, das Champagnerglas in der Hand, womit man heutzutage Schlachten gewinnt. Dermalen gilt es, daß man inmitten des Feuers und mit dem Degen, de⸗ nen, die man kommandirt, mit gutem Beiſpiele vor⸗ angeht.“
Es war an einem heitern Tage, Mitte Juli 1804, die Truppen waren noch mit Vorbereitungen zum Empfang des Kaiſers beſchäftigt, als man letztern plötzlich in einer kleinen Barke in der Mitte des Ha⸗ fens erblickte, wo er die fertig gewordenen Befeſti⸗ gungswerke in Augenſchein nahm, die Arbeiter auf⸗ munterte und beſonders die Ingenieure zur Eile an⸗ trieb. Seine unglaubliche Thätigkeit ſchien ſich zu vervielfältigen. Ueberall war er gegenwärtig.
Nachdem er das Generalmagazin, das Arſenal, den Artilleriepark, die Tauwerkfabrik u. ſ. w. beſucht und all dieſe Anſtalten bis in die kleinſten Details revi⸗ dirt hatte, kehrte er in ſehr heiterer Laune nach ſeiner Barake zurück, um ſich den Kabinets⸗ und Staats⸗ arbeiten zu widmen.
Kaum aber iſt er eingetreten, als ſich von der See her ein furchtbares Kanonenfeuer vernehmen läßt. Die engliſche Flotte naht von Neuem der franzöſi⸗ ſchen Küſte, und im franzöſiſchen Lager tönt nur ein Ruf:„Nelſon iſt da!“
Der britiſche Admiral hatte nämlich aus weiter Ferne den Kaiſer erkannt, wie dieſer in Begleitung ſei⸗ nes Marinegeneralſtabes das Meeresufer entlang ſchritt.
„Bonaparte iſt in Boulogne, meine Herren Kapitains,“ rief Nelſon,„verſuchen wir es, ihm


