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Nähe der genannten Tafel ſtand ein einfacher gleich⸗ falls mit grünem Tuche ausgeſchlagener Armſeſſel. Dies war das einzige Mobiliar des kaiſerlichen Conſeilſaales, in welchem ſich nur allein Napoleon niederſetzen konnte. Seine Marſchälle, Admirale, alle ſeine Generale, wenn ſie in den Rath, der oft zwei bis drei Stunden dauerte, gerufen wurden, blieben in aufrechter Stellung, während ſie keine andere Stütze als das Gefäß ihres Degens zum Ausruhen hatten. Rechts von dieſem Saale, nur durch eine kleine Glasthüre getrennt, befand ſich das Schlafgemach des Kaiſers. Hier ſtand ein kleines eiſernes Bett, von einem grünſeidenen Vorhange umhangen. Dieſes Bett beſtand aus zwei gewöhnlichen Matelats, einer Ma⸗ tratze von Roßhaaren und aus einem ſehr hohen und ſehr harten Traverfin; ſo heißt in Frankreich das quer über den obern Theil des Bettes liegende Kiſſen in Form einer Rolle, wie bei den deutſchen Sophas; die Kopfkiſſen fehlten; ferner zwei wattirten Stepp⸗ decken und einem kleinen Fußteppich. Vor das Bett zu Kopf und Füßen waren zwei Strohſtühle geſtellt. Das Schlafſtubenfenſter, ſo wie die Glasthüre be⸗ deckten gleichfalls grünſeidene Vorhänge. Vor dem Fenſter erhob ſich auf einem Mahagvnigeſtell ein Te⸗ leſcop von fünf Fuß Länge und vierzehn Zoll Durch⸗ meſſer, vermittelſt deſſen der Kaiſer das ganze Meer, die engliſche Küſte und bei hellem Wetter das Schloß Dover, ja ſogar die feindliche Garniſon, welche daſ⸗ ſelbe beſetzt hielt, erkennen konnte. Rechts neben dem Bette ſtanden ein kleiner mit einer weißen Serviette bedeckter Tiſch, eine Schaale mit Waſſer und ein Waſchbecken, beides von feinſtem Porzellan, und ſau⸗ ber vergoldet, ſo wie mehre andre reich und ge⸗ ſchmackvoll gearbeitete Toilettenbedürfniſſe. Auf einem


