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errichteten Kanonengießerei, verfertigte Schiffstane, Takelwerk, wob Segel; und nie wurde wohl ein ſo großer Plan, von einem einzigen Menſchen gefaßt, bis in die kleinſten Parthien, bis in die geringfügig⸗ ſten Details mit ſolcher Thätigkeit, Uebereinſtimmung und Genauigkeit in's Werk geſetzt.
Nicht weit von der Stadt Boulogne, ungefähr eine halbe franzöſiſche Meile vom Meere, an der Straße von Paris, erhob ſich ein kleines alterthüm⸗ liches Schloß Namens Pont de Briques. Hier befand ſich das franzöſiſche Hauptquartier. Eine kleine Strecke davon erblickte man das Zelt und die Barake Napoleon's.
Die Barake, vom Ingenieur⸗Chef Sorti erbaut, beſtand aus Brettern, und glich äußerlich einer großen Jahrmarktbude, nur daß die Bretter nach Außen künſt⸗ lich zuſammengefügt und im Innern ſchön ausgemalt waren. Sie gewährte außerdem den Vortheil, daß ſie binnen einer Stunde abgebrochen und aufgebaut wer⸗ den konnte. Sie hatte acht Fenſter und bildete ihrer Form nach ein längliches Viereck, das von einem höl⸗ zernen Gitterwerk umgeben war. Zur Mahlzeit wurde ſie durch Reverber erleuchtet. Was die innere Räum⸗ lichkeit der Barake betraf, ſo befand ſich die Haupt⸗ piece in der Mitte, mit der Front nach dem Meere zu und diente zum Conſeilſaale. Man erblickte hier eine lange halbrunde, mit einem grünen Tuche behan⸗ gene Tafel, worauf ein halbes Dutzend mit Wachs⸗ lichtern beſteckte kupferne Leuchter ſtanden; ferner Pa⸗ pier von allen Größen, ein Dintenfaß, eine Streu⸗ ſandbüchſe von Buxbaum und einige geſchnittene Fe⸗ dern, die zerſtreut umherlagen. Eine ungeheure Kit⸗ ſtenkarte von der Manche hing aufgerollt an der Wand. Dem nittleren Fenſter gegenüber und in der


