Teil eines Werkes 
20. Band, Der neue Cäsar : ein Seitenstück zu "1813" und "Elba und Waterloo" : 1. Band (1854)
Entstehung
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das Herz ſchwer, und er kann nicht tapfer drauf ſchlagen auf die Feinde Frankreichs. Wie lange wird's dauern und der Kaiſer hat ſie vernichtet, und ich bin wieder bei Dir, vielleicht als Corporal, denke, wie herrlich das ſein wird.

Der Junge ſpricht wie ein Alter, lobte Mail⸗ lebvis,und hat ganz Recht; nächſtens geht's nach London, und ſobald das zerſtört, iſt's mit dem Kriege aus auf lange Zeit, denn wer wollte dann dem Kai⸗ ſer noch etwas anhaben.

Ich bringe Dir auch etwas recht Schönes mit, Mütterchen, tröſtete Napoleon, ſich an den Vater ſchmiegend.

Nachdem Frau Margot ſah, daß Thränen und Schmeichelworte bei ihrem Sohne nichts fruchteten, wandte ſie ſich wieder an Maillebois, und legte ſich auf's Bitten.

So laß mir meinen Sohn wenigſtens ein Jahr noch, ſprach ſie,er iſt vor vier Wochen erſt ſech⸗ zehn Jahr geweſen, von ſchwächlicher Natur und ver⸗ mag die Kriegsſtrapazen nicht zu ertragen.

Dann wäre vielleicht Alles zu ſpät, gegenredete der Vater,und die ſchönſte Zeit verloren. Binnen Jahr und Tag haben wir die Rothröcke längſt nach allen vier Winden gejagt, und es iſt tiefer Frieden. Was würde aber der Kaiſer für ein Geſicht machen, wenn bei dieſem letzten und glänzendſten Feldzuge ſein kleiner Namensvetter nicht dabei geweſen wäre, ſondern zu Hauſe auf der faulen Bärenhaut gelegen hätte?

Nein, nein, ich gehe mit, rief eifrig der Kleine.

Und was die Strapazen anbelangt, fuhr Mail⸗ lebvis fort,ſo ſind ſie die beſte Apotheke für ſolche Conſtitutionen wie Napz; ich habe das Beiſpiel an