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Stube auf und ab geſchritten war,„ich will länger nicht in Dich dringen Margot; aber unter der ein⸗ zigen Bedingung, daß der Napoleon ſelbſt ent⸗ ſcheide.“
„Welcher, der Kaiſer?“ frug die Hausfrau.
„Nein, der unſere hier,“ fuhr Maillebois fort, „Kinder und Narren ſind der Wahrheit am Nächſten; hat er alſo ſelbſt Luſt, mir zum Kaiſer zu folgen, ſo wirſt Du ihn hoffentlich kein Hinderniß in den Weg leger
Die gute Margot, welche jetzt gewonnene Sache zu haben glaubte, erwiederte ſo gleichgültig, als möglich:
„Meinetwegen, wenn mein Nap ſeine trauernde Mutter verlaſſen will, mag er gehen, immer gehe.“
„Ermanne Dich, Kanonier,“ munterte der Vater auf,„der Kaiſer verlangt Deiner, und da darf ein
braver Franzoſe nicht warten laſſen.“ Der noch knabenhafte Jüngling blickte jetzt die Mutter zirtich an, preßte ſie heftig in ſeine Arme, küßte ſie, und cilte dann mit den Worten:„Ich gehe zum Kaiſer“ in die Arme des Vaters. „Herzensjunge,“ rief dieſer in der Freude ſei⸗
nes Herzens, den kleinen Freiwilligen mit Küſſen be⸗ deckend,„ich ſagt' es immer, Du wirſt Deiner Fa⸗
milie noch zum Ruhme gereichen; ich nenne Dich mit Stolz meinen Sohn.“ Die Mutter, welche ihren Augen kaum traute,
bedeckte ob dieſes völlig unerwarteten Abfalls des Lieblings ihr Geſicht mit der Taffetſchürze, und die .
hellen Thränen traten ihr hervor.
Als dies der kleine Napoleon gewahrte, ward ihm weich um's Herz, und er ſagte:
„Aber Du mußt nicht böſe ſein, Mütterchen, und nicht weinen, ſonſt machſt Du dem kleinen Kanonier


