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ter, denken,“ führ Maillebois, nachdem er ſich in ſeinen Argumenten abermals erſchöpft hatte, rathlos und voller Unwillen heraus,„wenn er gerade den Na⸗ poleon, ſo zu ſagen ſeinen Taufpathen, vermißt?“
„Er wird menſchlich denken,“ antwortete Madame Maillebois mit Ruhe,„und von einer Mutter nicht verlangen, daß ſie mit einem Male ihre ſämmtlichen Kinder hergiebt.“
„Aber ewig kannſt Du die Jungen doch nicht zu Hauſe behalten,“ grollte der Alte.
„Ich will nur dieſen,“ ſprach Frau Margot, indem ſie den Jüngſtgebornen die Locken aus der Stirn ſtrich, und ihn mit mütterlicher Innigkeit tüßte.„Wie geſagt, er iſt noch zu jung für den Krieg.“
„Poſſen,“ brummte Maillebois,„der Kaiſer war nicht älter. Heutzutage muß man frühzeitig an⸗ fangen, wenn man es zu Etwas bringen will.“
„Sage was Du willſt,“ beharrte Frau Margot, „ich gebe ihn nicht her.“
Der Veteran der Armee von Aegypten dachte jetzt einen Augenblick darüber nach, ob er nicht ſeinen Kopf aufſetzen und mit Gewalt ſeinen Willen durch⸗ führen ſollte. Er ging daher einige Minuten ſchwei⸗ gend im Zimmer auf und ab; aber je länger er darüber nachdachte, deſto mehr kam er von ſeinem Vorhaben zurück. Welch ein ſtrenger Hausherr er auch ſonſt war, ſo hatte doch Madame Maillebois eben⸗ falls ihre Rechte, die ſie nicht ungeſtraft verletzen ließ. Zudem war ſich Maillebvis bewußt, daß diesmal die Billigkeit keineswegs auf ſeiner Seite ſei. Er ſann daher auf ein anderes Mittel, ſeinen Zweck zu erreichen.
„Wohlan,“ begann er, nachdem er wiederholt die


