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„Keine Logik, kein Princip— Tappen, bloßes Tappen.“ „Wie bewundere ich Euch, Herr Onkel.“
Wiewohl ich von der Gartenbank am Hauſe nicht weggekommen, hatte ich doch Alles, was in der vo⸗ rigen Nummer erzählt worden, ganz deutlich geſehen und gehört. Dem Geſpräch der letzten Beiden hätte ich gern noch länger zugehört, wäre nicht meine Auf⸗ merkſamkeit durch ein nahes Geräuſch unterbrochen worden. Ein Fenſter über mir that ſich auf, und als ich aufwärts blickte, war ein Menſchenhaupt mit einer weißen Schlafmütze hervorgewachſen. Es glaubte ſich unbemerkt und hielt intereſſante Monologe.
„Der Doctor Rosmarin,“ ſprach das Menſchen⸗ haupt,„ſitzt auf einem dicken Irrthum, wenn er glaubt, den Kerl durchzubringen. Ich müßte nicht Liebe heißen. Was, Galgen? Schöne Propoſition! Rad, ſage ich, und von unten herauf. Koſtet mich zwar ſchöne Arbeit. Hab die ganze Nacht darüber geſeſſen. Aber die Zeiten ſind danach. Wie lange wird's dauern, wirft man uns auch in die Rumpel⸗ kammer. Die Regierung nennt es Humanität. Ich möchte nur wiſſen, was aus ihr herauskommen ſoll? Hab' ich mich nun ſeit Jahren über den Pulverſack geärgert bei der poena ignis. Ob ich ihn ausmerzen kann! Ich hätte es weit bringen können, aber wo alle Aufmunterung fehlt, muß der beſte Wille ver⸗ ſiegen. Es iſt, weiß Gott, traurig! Man ſollte an der Menſchheit verzweifeln.“


