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„Drei Jahr vier Monate ſieben Tage, den heu⸗ tigen Unglückstag mit gerechnet.“
„Sie befanden Sich heute Morgen in der Reſtau⸗ ration von N. B.?“
„Um ein frugales Frühſtück zu mir zu nehmen, ja!“
„Kannten Sie die daſelbſt anweſenden Gäſte?“
„Nein!“
„Sie haben ſich aber mit mehrern vertraulich unterhalten?“
„Von alltäglichen Dingen. Ich freute mich, daß die unſterblichen Julitage von ſo ſchöner Witterung begünſtigt würden.“
„Haben Sie auf Toaſte angeſtoßen?“
Benedict Dietrich,— ſprach ich zu mir ſelbſt— jetzt nimm dich in Acht, rede dich nicht um den Kopf, geſtehe nichts, das hatte mir einmal ein Ad⸗ vokat gerathen. Zudem ſind die Republikaner und Carliſten in gewiſſen Dingen als verſchwiegene Leute bekannt. Ich antwortete alſo herzhaft:„Daß ich nicht wüßte!“
„Erſchweren Sie ſich Ihre Sache nicht durch Leugnen,“— fuhr der Examinator fort,„wir wiſſen Alles Sie haben Robespierre hoch leben laſſen?“
Ich leugnete ſtandhaft. Der Inguiſitor klingelte. Wer tritt herein?— Ich denke der Schlag rührt mich, der martialiſche Republikaner, mein Trinkgenoſſe.
„Werden Sie jetzt noch leugnen,“— fuhr der Polizeibeamte im ſtrengen Tone auf,—„daß Sie mit dieſem Herrn auf die Geſundheit Robespierre's angeſtoßen haben?“
Das Herz ſiel mir vor die Füße. Ich war in Teufelsſchlingen gefallen. Mein Republikaner war ein — geheimer Polizeiſpion. Sprachlos ſtand ich eine Weile da, endlich bemächtigte ſich der Zorn mei⸗


