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ich Unglücklicher trinke in Paris noch auf ſein Wohl⸗ ſein und werde darüber zum Märtyrer!
„Aber auch den Republikanern iſt das Brot ge⸗ backen,“ gegenredete der andere Polizeimann.„Wir bekommen nicht eher Ruhe, bis man ein Exempel ſtatuirt!“
„Ohne Sorge,“— tröſtete Erſterer.„Ich bin überzeugt, daß wenigſtens die berüchtigte Geſellſchaft, die wir heute attrapirt, dran kommt!“
Dran kommt?!— ich warf einen ſcheuen Blick nach dem Autor dieſes verdächtigen Ausdrucks und bemerkte, wie er mit der Hand jene lebensgefährliche horizontale Handbewegung machte, die manchem braven Türken ſchon das Lebenslicht ausgeblaſen. Convulſiviſch griff ich nach meinem Kopf, und der Angſtſchweiß trat in hellen Perlen auf meine Stirn. Die Regierung, dachte ich ſchaudernd, iſt jetzt Alles im Stande, ſie hat die Macht und wird das Eiſen ſchmieden, weil es warm iſt. Es ward mir immer gewiſſer, daß mein letztes Stündlein geſchlagen hatte. In meinem ganzen Leben hatte ich auf Robespierre geſchimpft und gerade heute mußte ich ſeine Geſund⸗ heit trinken, und in welcher Geſellſchaft?!—
Endlich kam ich vor und das Verhör begann:
„Ihr Name?“
„Johann Benediet Dietrich.“
„Geburtsort?“
„Kleinhäuſel in Hinterpommern.“
„Ihr Stand und Gewerbe?“
„Klavierlehrer.“
„Wohnung?“
„Rue Laffitte Nr. 77. au quatriéme, im Hof hinaus.“
„Wie lange leben Sie in Paris?“


