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Ich mochte von dieſem Volke nichts wiſſen.
„Sie ſind ein Deutſcher?“ frug er nach einer Pauſe.
„Ein Schafskopf!“ antwortete ich zähneklappernd und ingrimmig in deutſcher Sprache.
„Bon, ſo werden Sie höchſtens aus Paris ver⸗ wieſen!“*
Eine brillante Ausſicht für mich, der ich ſeit meh⸗ ren Jahren ein gutes Auskommen in der Seineſtadt genoß.
„Aber auch außerhalb Paris,“ tröſtete der Re⸗ publikaner,„lebt die Republik!“
Ich wünſchte ihn in's Pfefferlande.
Endlich gelangten wir vor unſern Minos. Es währte eine Ewigkeit, bevor ich zum Verhör kam. Ich hatte hinlängliche Muße, über mein Schickſal nachzudenken. Vernichtet ſaß ich in einem Lehnſtuhl, rings umher Polizeibeamte, Säbel und Bayonnette.
„Man wird nach dieſem gräßlichen Attentat wenig Umſtände mit dieſen Coquins machen!“ ſprach ziem⸗
lich vernehmbar ein naheſtehender Polizeibeamter zu
ſeinem Nachbar.
Herrliche Ausſichten! In die Kategorie der Co⸗ quins hatte ich diesmal die Ehre ebenfalls zu gehören.
„Beſonders die Carliſten wird man auf's Korn nehmen,“— fuhr der krächzende Rabe neben mir fort,—„von ihnen ging der Mordanfall zunächſt aus. Ich glaube nicht, daß Einer lebendig davon kommt, Volk und Nationalgarde ſind wüthend!“
Nun klarer konnt' ich's nicht haben! Heiliger Himmel, und ich hatte gerade in der verhängnißvollen Stunde ein Glas Bordeaux auf Heinrich den Fünf⸗ ten geleert und ihn hoch leben laſſen. Dieſer junge Menſch lebt herrlich und in Freuden in Prag und


