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nicht beſſer. Endlich kam die Reihe an mich Un⸗ glücksſohn. Ich hatte an allen Fenſtern umherge⸗ ſchaut nach einer unbewachten Oeffnung, aber zwei Mann hoch ſtand die gebenedeite Hermandad rings umher aufgepflanzt mit langen ſpitzen Bayonnetten. Ich wäre lebendigen Leibes geſpießt worden.
Meine Geiſtesgegenwart, obſchon ſich im Anfang Alles im Kreiſe mit mir drehte, hatte mich doch nicht ſo weit verlaſſen, daß ich nicht alſo reflectirte: Man incarzerirt die vermaledeite Republik, berechnete ich, und auch den verwünſchten Henri einq, alſo muß Ludwig Philipp noch oben ſchwimmen. Ich rief daher aus Leibeskräften:„Vive le roi! Vive le bon roi, le bon Louis Philippe!“ Alles vergebens, ich ward mit abgeführt.
Unter ſtarker Escorde— mir friedlichem Manne war eine ſolche Blame im Leben nicht paſſirt— ging die Reiſe nach der Polizeipräfectur. Eine wahre Sündfluth von Volk umwogte den grandioſen Zug unter fortwährendem Gebrüll:„A bas les republi- cains, à bas la canaille, vive le roi!“ Ich glaubte, mein letztes Stündlein gekommen. Mir war's, als ging's zum Rabenſtein.
Ein trotziger Republikaner ſchritt neben mir und ſprach Troſt zu. Ich mochte von dem Menſchen nichts wiſſen und wendete mein Geſicht ab, um dem Verdachte zu entgehen, als ſtünde ich in Gemeinſchaft mit ihm.
„Nur ſtandhaft, Citoyen,“ fuhr der unermüdliche Tröſter fort,„contre nous de la tyrannie l'étentard sanglant est l6vé6!— Gedenken Sie der Gironde, wie ſie zur Guillotine ging!“
Ich mochte gar nichts denken.
„Vergegenwärtigen Sie Sich Cato und Brutus!“


