Teil eines Werkes 
17. Band, Die Erbschaft in Kabul : komischer Roman : 1. Band (1854)
Entstehung
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in die Rede fiel:Wiſſen Sie ſchon, daß auch ich die Reiſe nach Kabul mitmache?

Das hatte noch gefehlt, um Herrn Drollinger gegen ſeine Frau Mutter vollends in Rebellion zu ſetzen. Er klagte Victor ſein außerordentliches Miß⸗ geſchick, trotz ſeiner Sehnſucht nach dem Morgenlande in Niederroßla verbleiben zu miſſen.

Das iſt allerdings Jammerſchade, klagte der junge Morand,ich hatte auf Ihre Geſellſchaft ſo ſchöne Ho ffnung gebaut.

Dem Secretair waren die Thränen nahe. Er faßte im Innern den verzweifelnden Entſchluß, wie der ſelige Hofmaler auf und davon zu laufen.

Ich werde ſelbſt mit Ihrer Frau Mutter ſpre⸗ chen, tröſtete Victor,wir wollen ſogleich bei ihr vorfahren, vielleicht, daß mir's gelingt, dieſelbe für Ihre Abreiſe geneigter zu ſtimmen.

Gamaliel verſprach ſich von Victor's Einfluſſe auf Felicitas allerdings mehr als von dem Lagemanns, und er begleitete ziemlich hoffnungsreich den Sohn des Generals nach der Stadt zurück.

Als ſich das Fuhrwerk über das ſehr holprige Pflaſter von Niederroßla dahin bewegte, fuhr der Hochmuthsteufel in den Secretair und er wünſchte, daß ihm ſo viel Bürgerſchaft und Honoratioren wie möglich begegnen möchten, um ihn in einer ſo glän⸗ zenden Equipage und an der Seite eines ſtattlichen und vornehmen Herrn ſitzen zu ſehen. Er grüßte bereits mit Anſtand und mit einer leichten ariſtocra⸗ tiſchen Handbewegung, die er Victor abgelauſcht hatte, die Entgegenkommenden, welche ſämmtlich ſtehen blie⸗ ben und verwunderungs- und ehrfurchtsvoll dem da⸗ hinfahrenden Secretair nachſchauten.

Als das Fuhrwerk in die Straße einbog, in wel⸗