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Dinge kommen, Sie werden von Seiner Majeſtät von Kabul mit Orden geſchmückt, ja geadelt.“
„Wo die Engländer ihre Naſe hingeſteckt,“ erwie⸗ derte der erfahrene Auerhahn,„da fehlt's weder an Spritzen noch an Schläuchen; das muß ich beſſer wiſ⸗ ſen. Dieſes Volk concurrirt mit Gott und aller Welt und es bleibt ein ewiger Jammer, daß Napoleon mit dieſen H— nicht fertig geworden und ſie zu allen Teufeln gejagt hat.“
Nachdem Urſula erkannt hatte, daß Auerhahn ſelbſt durch ſeine Spritzen und Schläuche nicht zu bewegen war, die Kabul'ſche Reiſe anzutreten, wandte ſie ſich an den Gotteskaſtenmann, welchem ſie zu verſtehen gab, wie viel die Wiſſenſchaft gewinnen würde, wenn ein in der Geographie ſo erfahrner Mann die Fahrt unternähme.
„Ich wage hier allerdings nicht zu widerſprechen,“ verſetzte Henoch,„aber gerade weil ich in der Geo⸗ graphie nicht ganz unbewandert bin, erkenne ich die außergewöhnlichen Schwierigkeiten, die es mit dieſer Weltfahrt auf ſich hat, und zwar klarer als irgend ein andrer.
Nachdem Urſula alle Regiſter gezogen, um in ih⸗ ren Anbetern die Reiſeluſt zu erwecken, nahm ſie zu dem letzten Mittel ihre Zuflucht, ſie bot auf verblümte Weiſe ihr Herz und ihre Hand demjenigen an, der ihr die fünfhundert Ducaten von Kabul herbeiholen würde.
Henoch wandelte bei dieſer Propoſition, deren Sinn er allein erkannt zu haben ſich ſchmeichelte, ein außergewöhnlicher Hervismus an. Er ſah die Mög⸗ lichkeit, ſeine Nebenbuhler mit einem Schlage aus dem Sattel zu heben. Zugleich aber bedachte er auch, wie lange Zeit er zur Reiſe nöthig habe, unterdeß
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