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cher Gefahr kann ja die Rede gar nicht ſein, ſo viel ich mich aus meinen naturgeſchichtlichen Forſchungen entſinne, tragen die Wallfiſche nach Menſchenfleiſch weit weniger Gelüſte, als davon gefabelt wird.“
„Sie werden bei einem hochlöblichen Stadtrath von Riederroßla nicht erſt um Erlaubniß einkommen,“ brummte der Baumeiſter für ſich. Darauf erwiederte er laut:„Thut's der Wallfiſch nicht, ſo giebt's der andern Beſtien in Menge, die einen friedlichen See⸗ fahrer nach dem Leben trachten. Nein, ich habe der Prüfungen des Lebens genug beſtanden und will Ruhe haben; aber da iſt unſer verehrter College, der Herr Kämmerer Tambour, dem ſehe ich es an, daß er ſich die ehrenvolle Expedition nicht wird nehmen laſſen.“ Auf dieſe Worte richteten ſich die Blicke des geſammten Rathscollegiums auf Tambour, welcher nicht wenig erſchrak, ſo plötzlich der Gegenſtand der allge⸗ meinen Aufmerkſamkeit zu werden. Noch bei weitem mehr aber gerieth er in Beſtürzung, als ihn Flaminius fol⸗ gendermaßen anredete:
„Matze hat nicht Unrecht, in der That, Euer feuriger Blick kann ſich nicht verleugnen. Da ſchlum⸗ mern Thaten dahinter, die unſrer Stadt zum Ruhme gereichen werden. Auch ſpricht Euer kriegeriſcher un⸗ ternehmender Name insbeſondere für die morgenlän⸗ diſche Expeditivn. Der Name Tambour hat etwas Erſchütterndes.“
Das Rathscollegium ſtimmte, mit Ausnahme des Kämmerers, hier wieder vollkommen bei; dieſer aber ſtreckte beide Arme beſchwörend gegen ſeine Collegen aus und flehte, ſeiner ſchwangern Frau und ſeiner fünf lebendigen Würmer zu gedenken, die in ihm den einzigen Ernährer verlören, falls er auf der Reiſe umkomme. An Muth fehle es ihm nicht, das zeige
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